#01 Entwicklung des autonomen Fahrens | NTT DATA

Mo, 10 September 2018 - 60 Minuten

#01 Entwicklung des autonomen Fahrens

Whitepaper-Serie autonomes Fahren

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Die Entwicklung des autonomen Fahrens

Bei der Betrachtung des autonomen Fahrens ist es wichtig zu verstehen, dass „autonom“ nicht ausschließlich vollkommen selbstfahrende Fahrzeuge meint, welche keinen Fahrer mehr benötigen. Vielmehr verwenden Hersteller und öffentliche Institutionen unterschiedliche Stufen der Automatisierung beziehungsweise der Autonomie. In diesem Whitepaper beziehen wir uns auf die folgende Einteilung, basierend auf der Norm SAE J3016:

Zentrale Funktionen selbstfahrender Fahrzeuge

Vorausschauende Routenoptimierung Mittels Internetverbindung und präziser Daten zu Standort und Verkehr kann die künstliche Intelligenz eines selbstfahrenden Fahrzeugs die Route vorausschauend optimieren, zu viel Verkehr vermeiden und die Fahrzeit verkürzen. Mithilfe der Daten lässt sich auch die optimale Startzeit ermitteln, um rechtzeitig am Ziel anzukommen. Möglicherweise wird man in Zukunft analog zum Flugverkehr ein Startfenster zugeteilt bekommen.

Kollaborativer Spurwechsel oder kollaboratives Abbiegen Das System sucht per Radar, Laser oder Kamera nach einer Lücke, um sicher die Spur zu wechseln oder abzubiegen. Bevor das System den Prozess in Gang setzen kann, muss es den Spurwechsel oder das Abbiegemanöver an die Fahrzeuge in der Umgebung kommunizieren – durch Blinken oder Carto-Car-Kommunikation.

Kollisionsvermeidung Das System basiert auf Radar-, Laser- oder KameraTechnologie, die Zusammenstöße auf Basis einer stetigen 360-Grad-Überprüfung der Umgebung (andere Fahrzeuge, Fußgänger, Fahrräder) verhindert. Das System leitet eine Notbremsung oder ein Ausweichmanöver ein, wenn eine Kollision droht.

Spurhalteassistent Ohne menschliche Steuerung braucht das selbst - fahrende Fahrzeug Funktionen, um konstant die Spur halten zu können: Sensoren oder Kameras müssen die Spur erkennen und das Fahrzeug innerhalb der Fahrbahnmarkierung halten. Sie müssen schnell auf ungewöhnliche Bewegungen des Fahrzeugs reagieren und es wieder auf den richtigen Weg bringen.

Ampelstopp und Verkehrsschilderkennung Das selbstfahrende Fahrzeug muss Verkehrsschilder und Ampeln erkennen und sich entsprechend der Regeln verhalten. Dies kann durch Kameras passieren, die Ampeln oder Schilder erkennen können, oder durch Car-to-X-Kommunikation, bei der Ampeln oder Straßenschilder entsprechende Informationen direkt an das Fahrzeug senden. In Zukunft könnte das Fahrzeug auch dynamische Verkehrsregelinformationen von einer zentralen Stelle erhalten.

Kollaborative Geschwindigkeitskontrolle Durch Radarsensoren misst das Fahrzeug den Abstand zu Hindernissen und anderen Fahrzeugen in der Umgebung. Mit Sensordaten kann die Technologie die Geschwindigkeit an die Verkehrssituation anpassen und plötzliche Geschwindigkeitsänderungen aufgrund von umliegenden Einflüssen vorhersagen. So ist es möglich, einen sicheren Abstand zu wahren und die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen – für einen optimalen Verkehrsfluss.

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