Computer sind die besseren Autofahrer | NTT DATA

Donnerstag, 24. Okt 2019

Computer sind die besseren Autofahrer

Zu viele Eindrücke, zu unkonzentriert, zu wenig Abstand – beim Autofahren würde künstliche Intelligenz vieles besser machen als wir Menschen. Erfahren Sie mehr im konkreten Vergleich.

Was stresst Sie beim Autofahren am meisten? Das Fahrverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer? Die hohe Rechnung an der Tankstelle? Oder die ständigen Staus? Das sind alles Faktoren, die wir zum Teil selbst verursachen. Würden Computer anstelle von Menschen am Steuer sitzen, könnten viele dieser Probleme der Vergangenheit angehören.

Die häufigste Ursache von Staus sind nicht etwa Unfälle oder Baustellen, sondern schlichtweg das Fehlverhalten der Autofahrer. Viele Fahrer sind zu unaufmerksam, fahren zu dicht auf oder fädeln sich unnötigerweise in zu kleine Verkehrslücken. Das sorgt bei großem Verkehrsaufkommen dafür, dass der Verkehr nicht gleichmäßig fließen kann, früher oder später ins Stocken gerät und in letzter Konsequenz komplett zum Stillstand kommt.

Computer sind die besseren Autofahrer

 

Computer hingegen könnten Autos nicht nur vorausschauender und planbarer steuern, sondern sich mittelfristig auch untereinander vernetzen. So könnten Überlastungen vermieden und hohe Verkehrsaufkommen intelligent umfahren werden. Zusätzlich sorgen autonome Autos durch ihren effizienteren Fahrstil dafür, dass der Energieverbrauch und damit auch die Umweltbelastung abnehmen. Ganz nebenbei müssen wir dadurch weniger tanken oder laden und sparen bares Geld.

Im Großen und Ganzen ist das tatsächlich so. Dennoch können auch Computer in Unfälle verwickelt sein. Durch die große mediale Aufmerksamkeit, die solchen einzelnen Unfällen meist zuteilwird, entsteht jedoch ein falscher Eindruck:

Statistisch gesehen sind an über 90 Prozent der Unfälle die Fahrer schuld. Diese Crashs könnten durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz vermieden werden. Computer setzen sich nicht betrunken ans Steuer, halten genug Abstand zum Vordermann, wagen keine gefährlichen Überholmanöver, fahren nicht unnötig schnell und tippen auch nicht während der Fahrt auf dem Smartphone. Zudem werden sie nicht müde.

„Tatsächlich lässt ein Blick auf die Zahlen erkennen, dass es deutlich sicherer ist, in einem autonomen Fahrzeug zu sitzen, als in einem von einem Menschen gesteuerten Wagen. Deshalb denke ich, dass die Entwicklung eindeutig in die richtige Richtung geht, auch wenn eine jährliche Unfallzahl von Null natürlich utopisch ist.“

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich liebe mein Auto und fahre leidenschaftlich gerne über eine freie Autobahn. Aber es wird bald Algorithmen geben, die das im Alltag einfach besser und vor allem sicherer als ich können. Diesen Algorithmen werde ich mein Fahrzeug Montagmorgens auf dem Weg ins Büro nur zu gerne übergeben. Und: Dass ich im Alltag den Computer mein Auto steuern lasse bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass ich nicht am Wochenende eine sportliche Runde „analog“ auf der Rennstrecke drehen kann.

Wann kommt das autonome Fahren? Wie ist der Stand der Technik? Welche Voraussetzungen müssen dafür noch geschaffen werden? Wie lässt sich die Sicherheit gewährleisten? Antworten auf diese Fragen finden Sie auf unserer Website  in einer Reihe interessanter Whitepapers über das autonome Fahren.




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