Ladezeit sinnvoll genutzt | NTT DATA

Mi, 09 März 2022

Ladezeit sinnvoll genutzt

E-Mobilität steigert die Attraktivität einer Kommune – bis hin zu höheren Gewerbe- und Steuereinnahmen. An den richtigen Orten platziert, ist auch ein längerer Ladevorgang kein Problem mehr.

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Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK)

Für Kommunen und Stadtwerke lohnt sich der Ausbau eigener Ladeinfrastruktur in mehrerlei Hinsicht: Zunächst steigern öffentliche Lademöglichkeiten die Attraktivität einer Stadt. Das wiederum sichert Kommunen im Wettbewerb mit anderen Standorten mitunter Vorteile. Denn ein Ruf als »Eco-Town« lockt nicht nur E-Fahrzeug-Nutzer und deren Familien zum Einkaufen an, sondern in der Folge auch Unternehmen als Arbeitgeber.

Ladestationen bieten längst nicht nur die Möglichkeit zum Laden. Vielmehr sind Charge Points vor dem Restaurant oder der städtischen Shopping-Mall, auf dem Park-and-Ride-Parkplatz am S-Bahn-Ring oder vor dem Tierpark ein starker Anreiz für E-Autofahrer, diese Orte überhaupt erst aufzusuchen. Denn im Gegensatz zum klassischen Tankvorgang passiert das Laden, zumindest im kommunalen Kosmos, ganz nebenbei. Somit bietet der sekundäre Ladevorgang viel Raum für attraktive Primärerlebnisse.

Stadtwerke als Betreiber von Ladeinfrastruktur und ortsansässige Gewerbebetriebe können durch zusätzliche Services im Rahmen von Partnerschaften Wertschöpfung betreiben.

Gerhard Hagenauer NTT DATA DACH


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