Unternehmens-IT ist in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden. Während sich der klassische IT-Perimeter früher auf physische Niederlassungen beschränkte, wird heute jede remote arbeitende Person selbst zum Netzwerkrand und jede Cloud-Workload erfordert ein kontinuierliches Monitoring.
Legacy-Technologien stoßen dabei an ihre Grenzen. Ihnen fehlen Integration, Sicherheit, Skalierbarkeit und Flexibilität. Die Erfahrung von NTT DATA zeigt zudem: Veraltete Betriebsmodelle, ineffiziente und komplexe Prozesse sowie klassische Arbeitsmodelle auf Basis von Vollzeitäquivalenten binden bis zu 75 Prozent der IT-Budgets. Lediglich 25 Prozent fließen in die eigentliche Transformation des Geschäfts.
Diese strukturellen Probleme verzögern die Einführung neuer Technologien und Arbeitsweisen. Unternehmen arbeiten dadurch weniger effizient und produktiv, verfehlen ihre Transformationsziele und reagieren nur langsam auf veränderte Marktanforderungen.
Aus dem reaktiven Modus ausbrechen
Seit Jahren stecken IT-Teams in Unternehmen in einem reaktiven Break/Fix-Kreislauf fest. Sie beheben Probleme im Nachhinein und bemühen sich, die Infrastruktur und die Compliance aufrechtzuerhalten. Mit diesen Routinen überrascht es kaum, dass Unternehmen den vollen Wert ihrer Technologieinvestitionen nicht ausschöpfen.
Doch was wäre, wenn Sie mit einem Servicepartner zusammenarbeiten würden, der Ihre Infrastrukturausgaben optimiert, Risiken reduziert, Probleme schon im Vorfeld erkennt und messbaren geschäftlichen Mehrwert liefert?
Genau diese Zukunft wird mit den Software-defined Infrastructure (SDI) Services von NTT DATA Realität.
Mit jahrzehntelanger Branchenerfahrung treiben wir den Wandel von hardwarezentrierten Support-Services hin zu softwaredefinierten Infrastruktur-Services voran. Die aktuellen Entwicklungen in Software, Sicherheit und KI verändern grundlegend, was Unternehmen heute von ihren Technologieinvestitionen erwarten.
Kunden fordern messbare Geschäftsergebnisse
Unsere Kunden erwarten heute, dass IT zur Transformation ihres Geschäfts beiträgt und nicht, dass sie lediglich als Kostenstelle betrieben wird. In der Praxis fließt jedoch der Großteil der IT-Budgets weiterhin in den reinen Betrieb. Für mehr als operative Unterstützung bleibt kaum Spielraum.
Ein zentraler Grund dafür sind Legacy-Systeme. Veraltete, isolierte Architekturen sind nicht auf moderne Anforderungen ausgelegt. CIOs müssen diese in die Jahre gekommenen Systeme parallel zu neuen Technologien betreiben, oft unter hohem Kostendruck und mit begrenzten Budgets.
IT-Verantwortliche mit einem agileren Ansatz lehnen schrittweise Upgrades und punktuelle Einzelmodernisierungen ab. Stattdessen setzen sie auf integrierte Transformationen. Gesucht sind daher Partner mit einem ganzheitlichen Lösungs- und Serviceportfolio, welches Modernisierung ermöglicht und gleichzeitig konkrete Geschäftsergebnisse unterstützt.
Um unsere mehr als fünftausend Kunden bei dieser Umstellung zu unterstützen, haben wir mit dem Launch unserer SDI-Services für das Geschäftsjahr 2025 die Infrastructure Services neu konzipiert. Der Fokus liegt nun auf einem proaktiven, personalisierten und prädiktiven Ansatz mit dem Ziel, Infrastrukturen zu optimieren, Kosten zu senken und neues geschäftliches Momentum zu schaffen.
Neue Funktionen im Überblick:
- Outcome-Success-Pläne: Klare Dokumentation von Chancen und Risiken im Vorfeld mit abgestimmten Zielen und gemeinsamer Verantwortung.
- KI-gestützte Service Assurance: Unterstützung bei der Einhaltung von Service Level Agreements (SLAs) und der Sicherstellung von Verfügbarkeit, um Ausfallzeiten zu reduzieren.
- KI-gestützte Nutzungsoptimierung: Unterstützung bei der Einhaltung von Nutzungsvereinbarungen (ULAs), etwa bei der Nutzung von Lizenzen und Funktionen, um Kosten einzusparen und Lizenzkonformität zu gewährleisten.
- KI-gestützte Ergebnismessung: Unterstützung von Value Level Agreements (VLAs), um den geschäftlichen Mehrwert von IT transparent zu machen und Wachstum sowie Innovation zu fördern.
- Zentrale Plattform und mobiles Portal: Bestandteil aller Verträge für maximale Transparenz und eine bessere Zusammenarbeit.
Mehr als klassische SLAs
IT-Verantwortliche stehen permanent unter dem Druck, mit weniger Ressourcen mehr zu leisten. Reine Verfügbarkeit ist dabei längst kein Differenzierungsmerkmal mehr, sondern lediglich die Grundvoraussetzung.
Gleichzeitig kämpfen viele IT-Teams mit dem sogenannten Watermelon-Effekt: Oberflächlich scheinen Service Level Agreements in Ordnung zu sein, während darunter roter Alarmleuchten blinken. Zwar sind die Systeme technisch verfügbar, doch User und Kunden haben aufgrund ineffizienter Abläufe, Sicherheitslücken oder falsch priorisierter IT-Investitionen dennoch mit Störungen und Ausfällen zu kämpfen.
Mit der FY25-Version unserer SDI Services stellen wir sicher, dass alles reibungslos läuft. Klassische SLAs bleiben dabei essenziell, etwa für schnelle Reaktionszeiten, hohe Verfügbarkeit und proaktiven Support.
Mehrwert durch ULAs und VLAs
- ULAs: Mindestens dreißig Prozent der IT-Budgets verpuffen durch ungenutzte oder ineffizient eingesetzte Ressourcen. Klassische Support-Modelle adressieren dieses Problem kaum. In globalen Unternehmen mit tausenden Softwarelizenzen über verschiedene Abteilungen hinweg fehlt häufig die Transparenz: Welche Lizenzen werden genutzt, welche liegen brach, wo entsteht unnötiger Aufwand? ULAs liefern hier Echtzeit-Einblicke in die tatsächliche Nutzung. IT-Teams können Bereitstellung optimieren, Verschwendung reduzieren und Kosten kontrollieren. Gleichzeitig verbessern ULAs die Compliance- und Risikolage, etwa durch ein aktives Management von End-of-Life-Risiken, wenn Produkte keine Updates, keinen Support oder keine Sicherheits-Patches mehr erhalten.
- VLAs: Alle Services werden gezielt an Ihrer Unternehmensvision und Ihren Business-Zielen ausgerichtet. Im Fokus stehen messbare Effekte wie Kosteneinsparungen durch Enterprise Agreements oder eine verbesserte Environmental-, Social- und Governance-Positionierung infolge von Anpassungen an der IT-Infrastruktur.
KI-gestützte Service Assurance: intelligenter, schneller und vorausschauend
Was wäre, wenn Ihre Infrastruktur sich selbst analysieren, Ausfälle vermeiden und Kosten automatisch optimieren könnte? Genau das ermöglicht unsere neue KI-gestützte Service Intelligence mit:
- KI-gestützten Lizenzmanagement-Reports: Keine Überraschungen mehr bei Verlängerungen. KI-basierte Analysen Ihrer Software- und Hardwarelizenzen liefern fundierte Einblicke in Nutzung, Optimierungspotenziale und Compliance.
- KI-generierte Zusammenfassungen zu End-of-Life-Risiken und Schwachstellen: Frühzeitige Hinweise auf Hard- und Software, deren Support ausläuft, helfen kostspielige Sicherheitslücken zu vermeiden.
- Echtzeit-Stimmungsanalysen: KI-Agenten analysieren Kundeninteraktionen und Support-Tickets kontinuierlich, um Unzufriedenheit zu erkennen, bevor sie zu einem Problem eskaliert.
- Warnung vor kritischen Schwachstellen und Entscheidungshilfe: Die KI analysiert Ihre Infrastruktur fortlaufend und liefert konkrete Handlungsempfehlungen, um Sicherheit und Resilienz gezielt zu stärken.
Mobile Experience der nächsten Generation: IT jederzeit im Griff
IT-Verantwortliche und Infrastrukturmanager benötigen jederzeit Zugriff auf zentrale Informationen. Genau dafür wurde die neue SDI Mobile App entwickelt. Sie bringt die volle Leistungsfähigkeit der SDI Services direkt auf Ihr mobiles Endgerät:
- Service-Tickets erstellen und verfolgen: Tickets lassen sich in Echtzeit erfassen und nachverfolgen, für eine schnelle und transparente Bearbeitung.
- Gesamte Infrastruktur auf einen Blick: Dashboards bieten unmittelbaren Zugriff auf installierte Hardware, SLAs, VLAs und ULAs.
- Prädiktive Erkenntnisse unterwegs nutzen: Benachrichtigungen zu Risiken, Schwachstellen und Optimierungspotenzialen erreichen Sie überall und jederzeit.
Verbesserte digitale Experience: mehr Transparenz, weniger Aufwand
Parallel dazu wurde auch das SDI-Portal grundlegend überarbeitet. Die neue Oberfläche sowie erweiterte digitale Funktionen ermöglichen IT-Teams ein deutlich effizienteres Arbeiten:
- Geschäftsergebnisse immer im Blick behalten: durch Echtzeit-Einblicke in Risikominimierung, Infrastruktur-Optimierung, Berechtigungen und Compliance.
- Zentraler Überblick über die installierte Basis: Konsolidierte Sicht auf Hardware- und Software-Assets inklusive aktueller Zustands- und Performance-Daten.
- Digitales Onboarding und Self-Services nutzen: Neue Infrastruktur schneller bereitstellen und automatisierte Reports ohne manuellen Aufwand abrufen.
Infrastruktur-Services neu definiert
Um diese umfassenden Weiterentwicklungen sichtbar zu machen, haben wir unser SDI-Serviceportfolio neu positioniert:
- SDI Plus (vorher SDI Base) richtet sich an Unternehmen, die KI-gestützte Einblicke, mobiles Infrastruktur-Management und eine erweiterte digitale Anwendung benötigen.
- SDI Premium umfasst alle Leistungen von SDI Plus und ergänzt diese um fortschrittliche KI-Funktionen, Nachhaltigkeits-Benchmarking sowie Best-Practice-Empfehlungen zur Optimierung der Infrastruktur.
Mit diesen Erweiterungen gehen unsere SDI Services deutlich über den klassischen „Lights-on“-Support hinaus. Dank prädiktiver Analytik, tiefergehender KI-gestützter Automatisierung und fundierten Erkenntnissen zur Nachhaltigkeit werden sie zum Motor für Innovation und Effizienz.
Durch unsere umfassende Technologieexpertise, bewährte Services und geistiges Eigentum sind wir in einer einzigartigen Position, Unternehmen auf dem Weg zu einer ergebnisorientierten IT-Transformation zu begleiten.
Dilip Kumar, Global Head: Technology Solutions bei NTT DATA
Aditya Afzulpurkar, Senior Vice President: Technology Solutions bei NTT DATA
IHRE NÄCHSTEN SCHRITTE
Wenn Sie bereits unsere SDI-Services nutzen, sprechen Sie mit Ihrem Account Manager bei NTT DATA, um die neuesten Service-Erweiterungen kennenzulernen. Wenn Sie SDI neu entdecken und die Zukunft des Infrastruktur-Managements erleben möchten, vereinbaren Sie eine persönliche Einführung mit unseren Experten.