Hanoi, Chiang Mai, Kyoto und Kuala Lumpur – vier Monate | NTT DATA

Montag, 23. Apr 2018

Hanoi, Chiang Mai, Kyoto und Kuala Lumpur – vier Monate remote

Für drei NTT DATA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt ab nächster Woche eine hochspannende Zeit: sie haben die Möglichkeit, vier Monate lang am Remote Year Programm 2018 teilzunehmen – Anja Oberhofer, Torben Korthals und Vladimir Panciu. Die drei Remote Year Teilnehmer arbeiten für ihre Kundenprojekte vier Monate aus vier verschiedenen Städten in Asien heraus.

Remote in Asien: Hanoi in Vietnam, Chiang Mai in Thailand, Kyoto in Japan und Kuala Lumpur in Malaysien. Die Teilnahme am Programm wurde von unserer WiN Initiative ins Leben gerufen. Uns interessiert, was die Teilnehmer von dem Programm erwarten und warum sie sich dafür beworben haben. Wir haben nachgefragt.

 

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Redaktion: Wie kamt ihr darauf, euch für das Remote Year Programm bei NTT DATA zu bewerben?

Torben Korthals

Torben: Bereits während meines Studiums habe ich jede Möglichkeit ergriffen, Erfahrungen außerhalb der heimischen Vorlesungssäle zu sammeln. In meinem Berufsleben habe ich damit nicht aufgehört und durfte so bereits mein berufliches Unwesen auch in Dubai, Abu Dhabi und auch im deutschsprachigen Ausland treiben.
Da mich diese Erfahrungen persönlich immer weitergebracht haben, habe ich meinen Wunsch nach einem Projekt im Ausland bereits beim ersten Entwicklungsgespräch bei NTT DATA geäußert. Als dann das Remote Year-Programm angeboten wurde, musste ich also nicht wirklich lange überlegen.

 

Anja Oberhofer

Anja: Ich bin bereits vor zwei Jahren durch Zufall auf das Programm gestoßen und war begeistert von den beruflichen Möglichkeiten, aber auch persönlichen Herausforderungen, welche dieses bietet. Folgendes Zitat aus der Programmbeschreibung hat mich endgültig überzeugt: “Explore vibrant cities, immerse yourself in new cultures, expand your network, push yourself to creative limits.” Warum? Das Zitat beschreibt ganz gut, was ich beruflich in der Zukunft anstrebe und hat den Funken nach der Suche einer neuen Herausforderung entfacht. Als NTT DATA eine Partnerschaft mit Remote Year eingegangen ist, musste ich mich natürlich direkt bewerben.

Vladimir Panciu

Vladimir: Ich komme ursprünglich aus Rumänien und habe in den letzten 10 Jahren meines Berufswegs häufiger die Herausforderung in einem kulturell neuen Umfeld gesucht. Der Austausch mit anderen Leuten inspiriert mich sehr und reichert mein Wissen an. Außerdem nehme ich immer wieder neue Herausforderungen an, um mich sowohl beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Remote Year ist genau das Richtige dafür. Für mich ist es eine ganz besondere Lernerfahrung in einem dynamischen und internationalen Umfeld!

Redaktion: Was erwartet ihr von der Teilnahme am Remote Year für euch persönlich?

Vladimir: Neue Erfahrungen, Menschen und Ideen – mit Sicherheit werden wir hier viele neue Eindrücke sammeln und ganz neue Situationen in einem komplett anderen Umfeld erleben. In diesen vier Monaten kann ich eng mit Fachleuten unterschiedlicher Herkunft und Kultur zusammenarbeiten und so meine Sichtweise und Kommunikationsfähigkeit bereichern. Nach 6 Jahren Projektmanagementaktivitäten in einem internationalen Umfeld, glaube ich, dass die Remote Year-Erfahrung einen zusätzlichen Wert für mein berufliches und persönliches Leben bringen wird. Insbesondere indem sie mich dazu bringt, Projektaktivitäten aus der Ferne zu koordinieren.

Torben: Auslandsaufenthalte haben mich schon immer sehr gereizt und persönlich stark geprägt. Vier Monate mit einer Community von ca. 50-60 Individuen mit den unterschiedlichsten Hintergründen gemeinsam zu arbeiten und zu reisen wird mein persönliches Netzwerk bereichern und meinen persönlichen Horizont ungemein erweitern. Und dazu kommt: Ich werde meinen 30ten Geburtstag in Kyoto, Japan feiern – das erlöst mich sehr elegant von der Planung desselben in Deutschland 😉

Anja: Auch ich möchte zusammen mit den vielen Teilnehmern des Programms mit unterschiedlichen Fachrichtungen und Nationalitäten, neue Städte entdecken, Kulturen kennenlernen und mein Netzwerk erweitern. Vor allen Dingen der Austausch zu neuen kreativen Methoden und Formaten begeistert mich, da dies den Blick über den Tellerrand hinaus mit sich bringt und kreatives Denken fördert, was ich beides gerne mit zurück nach München bringen möchte.

Redaktion: Welchen Nutzen hätte eure Teilnahme am Remote Year für NTT DATA?

Anja: Zusammen mit meinen zwei „Mit-Teilnehmern von NTT DATA“, möchte ich unsere Erfahrungen mit anderen NTT DATA Mitarbeitern teilen. Natürlich mit dem Fokus auf neue fachliche Gesichtspunkte sowie kulturelle Unterschiede und Besonderheiten. Diese landestypischen Charakteristika, wie beispielsweise Kundenerwartungen, Unterschiede in den Geschäftsmodellen etc., möchte ich außerdem schriftlich festhalten. Zudem ist es mir ein Anliegen, die Offices von NTT DATA vor Ort zu besuchen, einen Austausch anzustreben sowie die Vernetzung zu verstärken.

Vladimir: Im Großen und Ganzen sind es diese Dinge, die ich hier sehe: Wir können die Beziehungen zu den lokalen NTT DATA Offices im asiatisch-pazifischen Raum stärken, denn globaler Austausch ist in unserer heutigen Welt essentiell. Vor Ort habe ich zusammen mit meinen Remote Year-Kollegen Anja und Torben die Möglichkeit, das lokale Portfolio, die jeweiligen kulturellen Aspekte und Schlüsselkunden kennenzulernen und die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene voranzutreiben.

Torben: Ich persönlich bin davon überzeugt, dass zukünftig Projektteams enger zusammenrücken werden. Dank moderner Möglichkeiten wird das allerdings ohne „räumliches Zusammenrücken“ möglich sein. Die Fähigkeit über Landes-, Sprach- aber auch kulturelle Grenzen arbeiten zu können, wird meines Erachtens eine essentielle Fähigkeit für die zukünftige Arbeitskraft sein. Für NTT DATA möchte ich den Beweis antreten, dass wir es bereits heute schaffen, unsere Kompetenzen als Berater ebenfalls von remote aus so erfolgreich einsetzen können, so dass unsere Kunden mit unserer Hilfe ihre Projekte erfolgreich abschließen können. Für den dafür notwendigen Wandel möchte ich ein Wegbereiter sein für uns intern aber auch extern, ein lebendes Beispiel dafür, dass ein Berater nicht zwingend vor Ort sein muss, um eine effektive Zusammenarbeit zu realisieren.

Redaktion: Vielen Dank euch dreien und einen guten Start in Vietnam! Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen vor Ort.


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